Startschuss für Wasserstoffprojekt „H2NetGP“: Faurndau wird Reallabor

2026-02-13     HaiPress

Ein innovativer Weg,um den teuren Ausbau des Stromnetzes zu vermeiden und gleichzeitig klimafreundliche Wärme zu erzeugen,wird künftig in Faurndau erprobt.

Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung haben mehrere regionale Partner den Startschuss für das Projekt „H2NetGP“ gegeben. Beteiligt sind die Energieversorgung Filstal (EVF),die Stadtwerke Göppingen,der Campus Göppingen der Hochschule Esslingen,die FutureE GmbH sowie die Energieagentur Landkreis Göppingen. Ziel ist es,bis Mitte 2026 Fördergelder für das Vorhaben zu beantragen.

Die Idee hinter dem Reallabor: Da der Strombedarf durch E-Mobilität und Wärmepumpen steigt,müssten Netze eigentlich teuer ausgebaut werden. „H2NetGP“ setzt stattdessen auf die Nutzung bestehender Gasleitungen. Durch diese soll grüner Wasserstoff ins Quartier fließen und dort mittels einer Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme fließt direkt in die Versorgung der Haier-Schule und der Waldorfschule. Ergänzt durch Geothermie und Pellets entsteht so ein effizientes Energiesystem,das als Modell für den gesamten Landkreis dienen soll.

Info

Weitere Informationen gibt es über die Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH bei Dorit Klöpfel unter der Nummer (07161) 65165-07,per Mail unter d.kloepfel@ea-lkgp.de oder im Netz unter www.klimaschutz-goeppingen.de.

Foto (EVF):  (v.l.) in der vordere Reihe: Siegfried Limmer,Geschäftsführer FutureE GmbH,Prof. Dr. Ralf Wörner,Institut INEM der Hochschule Esslingen,Peter Naab,Geschäftsführer Technik Energieversorgung Filstal GmbH & Co. KG,Michael Frankenberger,Wasserstoffbeauftragter Energieagentur Landkreis Göppingen gGmbH. In der hinteren Reihe sind (v.l.): Matthias Weihermann,Geschäftsführer RES Rationelle Energie Süd GmbH,Prof. Dr. Felix Maus,Hochschule Esslingen Campus Göppingen,Dr. Oliver Ehret,Hochschule Esslingen Campus Göppingen.

PM Stadtverwaltung Göppingen

 

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